Mitteilung des Bistums Fulda
Das Bistum Fulda möchte Kirchengemeinden einen einfachen Einstieg in die Nutzung erneuerbarer Energien ermöglichen. Zu diesem Zweck wurde das Modellprojekt „Balkonkraftwerke mit Speicher für kirchliche Gebäude“ entwickelt.
Die Anlagen eignen sich besonders für Gebäude mit überschaubarem Strombedarf und können in vielen Fällen ohne bauliche Maßnahmen und ohne Fachpersonal umgesetzt werden.
Die Installation eines Balkonkraftwerks stellt für Kirchengemeinden einen leicht praktikablen Weg dar, um aktiv zur Bewahrung der Schöpfung beizutragen.
Während große Photovoltaik-Anlagen oft an hohen Investitionskosten oder komplexen Dachstrukturen scheitern, bietet die so genannte Mini-PV-Lösung einen einfachen Beitrag hin zur Klimaneutralität. An einem guten Aufstellort kann das Kraftwerk bis zu 2000 kWh Strom im Jahr produzieren.
Hintergrund
Ein Balkonkraftwerk ist eine kleine Photovoltaikanlage, bestehend aus Solarmodulen, einem Wechselrichter und optional einem Stromspeicher. Der erzeugte Strom wird direkt im Gebäude automatisch und ohne aufwendige Steuerung genutzt.
Obwohl das klassische Einsatzgebiet der Balkon oder die Terrasse ist, lässt sich ein Balkonkraftwerk flexibel an vielen Orten installieren. Ein Speicher ermöglicht die Nutzung des erzeugten Stroms auch in den Abend- und Morgenstunden.
Dadurch wird der Eigenverbrauch erhöht, und der Strom steht genau dann zur Verfügung, wenn er in der kirchlichen Arbeit benötigt wird. Das erhöht zugleich die Wirtschaftlichkeit und stärkt den Beitrag zum Klimaschutz.
Vorteile
Es gibt verschiedene Vorteile, denn Balkonkraftwerke sind kompakt, schnell einsetzbar und erfordern keine Eingriffe in die Gebäudesubstanz. Eine Kooperation mit der Firma Solakon soll es ermöglichen, dass Kirchengemeinden fünf Prozent Rabatt erhalten.
Zusätzlich kann das Bistum eine Förderung in Höhe von 15 Prozent gewähren. Weitere Informationen gibt es hier: Balkonkraftwerke und Maßnahmen & Nutzen.
Auskünfte erteilen seitens des Bistums Fulda auch Regionalbetreuer Holger Bodenbender unter Telefon 0661/87-339 und Tanja Martin vom Klimaschutzmanagement unter Telefon 0661/87-446 bereit.


